Partner*innen und Projekte

Argentinien

CIFMSL (Centro de Información y Formación de Movimientos Sociales Latino­americanos)

Logo_CIFMSLIm Mittelpunkt der Arbeit von CIFMSL (Pañuelos en Rebeldía) stehen partizipative Forschungen zu den wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Folgen von Megaprojekten im Bereich des Bergbaus, der Energieerzeugung und der exportorientierten Landwirtschaft. Die Ergebnisse dieser Forschungen werden für die Erstellung didaktischer Materialien genutzt und in Seminaren mit den lokalen Bewegungen der einzelnen Regionen diskutiert. Dabei orientiert sich das Zentrum an den Methoden der Bildung von unten (educación popular) und integriert die kulturelle Dimension in die politische Bildung.

Seit 2008 unterstützt die Rosa-Luxemburg-Stiftung die Aktivist_innen bei der Erstellung von Studien über die Auswirkungen von Bergbauprojekten sowie bei der Durchführung von Fortbildungsseminaren mit lokalen und regionalen Bewegungen. Dabei werden Austausch und Vernetzung zwischen von den Großprojekten betroffenen Gemeinschaften gefördert. Geografisch konzentriert sich die Arbeit auf den Großraum Buenos Aires, Teile Patagoniens, den Nordwesten Argentiniens sowie auf die Grenzregion zu Brasilien und Paraguay (Triple Frontera).

 

FISYP (Fundación de Investigaciones Sociales y Políticas)

Logo_FISYPFISYP ist ein sozialwissenschaftliches Forschungszentrum linker Professor_innen und Intellektueller. Neben politischer Analyse werden Bildungsmaßnahmen für Mitglieder sozialer Bewegungen, Student_innen und Kooperativen durchgeführt. Thematischer Schwerpunkt ist die Analyse der gesellschaftlichen Entwicklung Argentiniens und der konkreten Auswirkungen auf die Arbeits- und Lebensbedingungen der Bevölkerung. Von besonderer Bedeutung ist die Kooperation mit der Gewerkschaftszentrale CTA im Rahmen des Dialogprozesses für eine neue, sozial gerechte Verfassung und die Einbindung FISYPs in wissenschaftliche lateinamerikanische Netzwerke wie CLACSO und SEPLA.

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit FISYP unterstützt die Rosa-Luxemburg-Stiftung die Stiftung bei der Durchführung von Forschungs- und Weiterbildungsprogrammen für Gewerkschafter_innen im Justiz- und Energiesektor. Ziel ist neben der Verbesserung der Organisationsfähigkeiten die Kenntniserweiterung der Arbeiter_innen über die Auswirkungen des Wandels im Energiesektor sowie der Justizreform auf Arbeiterrechte.

 

OPSur (Observatorio Petrolero Sur)/ CEPPAS (Centro de Políticas Públicas para el Socialismo)

Logo_OPSurOPSur („Oilwatch des Südens“) setzt sich in enger Zusammenarbeit mit sozialen Bewegungen kritisch mit den Auswirkungen der Ölförderung und des Fracking in Argentinien auseinander und macht sich gleichzeitig für erneuerbare Energien stark. Dabei verlangt die Organisation nicht nur eine nachhaltige Produktion, sondern auch eine gerechte und demokratische Mitbestimmung über bzw. Verteilung der Ressourcen. Das in Buenos Aires und Neuquén ansässige Team besteht seit 2008 unter dem Dach des Zentrums für öffentliche Politiken für den Sozialismus CEPPAS.

 

Brasilien

CIMI (Conselho Indigenista Missionário)

Logo_CIMIBereits 1972 im Geiste der Theologie der Befreiung gegründet, ist die der Katholischen Nationalen Bischofskonferenz CNBB unterstehende Organisation CIMI die bedeutendste Unterstützerinstitution indigener Rechte in Brasilien. Sie fördert den interkulturellen Dialog und verteidigt die Autonomie und den Lebensraum von Indigenen. Insbesondere in Konflikten mit Bergbaukonzernen, Agrarunternehmen und der Holzmafia ist die Unterstützung der indigenen Völker durch den Indigenenmissionsrat von großer Bedeutung. Neben der Unterstützung der Landlosenbewegung und der Indigenenbewegung bietet der CIMI zudem Beratung in Themen wie Recht, Bildung und Gesundheit an.

 

CPT (Comissão Pastoral da Terra)

Logo_CPTDie CPT  ist eine der bekanntesten Organisationen, die sich in Brasilien für die Rechte der Landbevölkerung einsetzt. Sie unterstützt Landarbeiter_innen, Kleinbäuer_innen sowie Menschenrechtsverteidiger_innen und begleitet die Regierungspolitik mit dem gebotenen kritischen Abstand. Arbeitsschwerpunkte sind neben der Unterstützung der Landlosen und Kleinbäuer_innen auch die Auseinandersetzung mit Umweltproblemen, die im Zuge der brasilianischen Agrar- und Wasserpolitik in Form von Landenteignungen, Dürreperioden oder Wasserkonflikten entstehen.

 

FASE (Federação dos Órgãos para Assistência Social e Educacional)

Logo_FASEDie Nichtregierungsorganisation FASE ist bereits seit 2003 Projektpartner der Rosa-Luxemburg-Stiftung. 1961 gegründet, zählt FASE zu den ältesten Nichtregierungsorganisationen Brasiliens. Aktuell in sechs Bundesstaaten vertreten, sucht sie nach Alternativen zu neoliberaler Politik. Durch Kampagnen, Seminare und Publikationen stärkt FASE insbesondere die Arbeit in den Bereichen Agroökologie, solidarischer Wirtschaft sowie Menschenrechte und macht sich gegen negative Auswirkungen von Infrastrukturprojekten und Extraktivismus stark. Dabei steht die Förderung zivilgesellschaftlicher Partizipation benachteiligter Bevölkerungsgruppen im Vordergrund.

Mit der Hilfe der Rosa-Luxemburg-Stiftung erstellt FASE Materialien zu gewaltfreier Gegenwehr gegen die Bedrohung, die Erdöl-, Bergbau- und Infrastrukturprojekte für betroffene Bevölkerungsgruppen darstellt, und organisiert Seminare, um die Fähigkeit der lokalen Akteure zu fördern, ihre eigenen Interessen zu formulieren und effektiv zu vertreten. Eine weiterer Schwerpunkt ist die Arbeit zum Thema „Recht auf Stadt“, vor allem in Rio de Janeiro und Recife.

 

FPA (Fundação Perseu Abramo)

Logo_FPADie FPA ist die Stiftung der Arbeiterpartei (Partido dos Trabalhadores, PT). Durch Bildungsangebote, Forschungsprojekte, Publikationen und die Organisation von Konferenzen und Veranstaltungen bietet sie eine Plattform für Diskussion und Austausch zwischen linken Kräften in Brasilien. Die Zusammenarbeit mit der FPA besteht seit 2003 und konzentrierte sich zunächst auf Projekte der politischen Analyse und der partizipativen Forschung im Bereich der politischen Bildung, Demokratieförderung und des Kampfes gegen Diskriminierung von Minderheiten. Seit 2015 liegt der Schwerpunkt auf gemeinsamen Veranstaltungen, die per livestream im Internet übertragen werden.

 

Instituto Cultivar (Instituto nacional para o desenvolvimento social e cultural no campo)

Logo_InsCultivarDas Instituto Cultivar für soziale und kulturelle Entwicklung auf dem Land arbeitet eng mit der Landlosenbewegung MST (Movimento dos Trabalhadores Sem Terra) und dem internationalen Kleinbauernverband La Vía Campesina zusammen, vor allem in den bereits im Rahmen der brasilianischen Agrarreform anerkannten Siedlungen. Schwerpunkt der Arbeit ist die Fortbildung der traditionell durch geringe formale Bildung gekennzeichneten Landbevölkerung, die Verbreitung des Biolandbaus auf breiter Ebene sowie die Ausweitung der Landreform. Außerdem organsiert das Regionalbüro der Rosa-Luxemburg-Stiftung gemeinsam mit der MST alljährlich ein Seminar an der Nationalen Schule Florestan Fernandes (ENFF).

 

JnT (Justiça nos Trilhos)

Logo_JnTJnT ist ein Netzwerk von ländlichen Gemeinschaften, die sich gegen die negativen Auswirkungen des Bergbaus und der Eisenverhüttung in Ostamazonien wehren und nachhaltige Wachstumsmöglichkeiten für die Carajás-Region suchen. Das Team von JnT erstellt Studien über die ökologischen und gesundheitlichen Schäden, die der Bergbau und der Export von Mineralien zu verantworten hat, bietet juristische Hilfe an und leistet Bildungsarbeit bei den direkt Betroffenen. Mit Hilfe der Rosa-Luxemburg-Stiftung wird die brasilianische und internationale Öffentlichkeit auf die Missstände aufmerksam gemacht. Zudem wird JnT bei der Schulung von Aktivist_innen zur Anwendung von Kommunikationstechniken in einem sensiblen Umfeld unterstützt.

 

NPC (Núcleo Piratininga de Comunicação)

Logo_NPCDie Nichtregierungsorganisation NPC hat ihren Sitz in Rio de Janeiro und vereint Journalist_innen, Intellektuelle, Künstler_innen und andere im Bereich der Medien und Kommunikation tätige Menschen. Ziel des Vereins ist es, benachteiligten Bevölkerungsgruppen zur Artikulation und Verteidigung ihrer Rechte zu verhelfen und ihnen den Zugang zu Kommunikationsmedien zu erleichtern. Dafür werden mit lokalen Gemeinschaften, sozialen Bewegungen, Gewerkschaften und anderen Gruppen partizipative Fortbildungen im Bereich der alternativen Medien durchgeführt, in denen theoretische Inhalte mit der Alltagspraxis verbunden werden. Bei den alternativen Medien handelt es sich in erster Linie um Gemeinderadios, Stadtteilzeitungen und Internetplattformen. In ihrer Arbeit mit Jugendlichen aus Favelas in Rio de Janeiro wird NPC von der Rosa-Luxemburg-Stiftung unterstützt. Durch Seminare und Weiterbildungsprogramme für Jugendliche soll ein Beitrag zur Politisierung und größeren Teilhabe insbesondere der marginalisierten Bevölkerung an stadtpolitischen Prozessen geleistet werden.

 

PACS (Instituto de Políticas Alternativas para o Cone Sul)

Logo_PACSSeit 1986 ist das in Rio de Janeiro ansässige Institut PACS in den Bereichen der sozialökonomischen Forschung, der Weiterbildung und der Beratung tätig. In verschiedene nationale, lateinamerikanische und internationale Netzwerke eingebunden, hat sich das Institut in der Auseinandersetzung mit der Schulden- und Entschuldungsfrage sowie in der Forschung zu Formen solidarischer Ökonomie und Alternativen des vorherrschenden Entwicklungsmodells einen Namen gemacht. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung, die 2005 aufgenommen wurde, werden vorrangig die Analyse der sozialen, ökologischen und ökonomischen Auswirkungen des Thyssen-Krupp-Stahlwerks TKCSA im Westen Rio de Janeiros sowie die Begleitung der lokalen Bevölkerung bei der Durchsetzung ihrer Rechte und der Suche nach Möglichkeiten  einer selbstbestimmten Entwicklung gefördert. Die sozioökonomischen und ökologischen Folgen der Megaevents in Brasilien (WM 2014, Olympische Spiele 2016) sind ein weiterer aktueller Arbeitsschwerpunkt von PACS.


Chile

Anamuri (Asociación Nacional de Mujeres Rurales e Indígenas)

Logo_AnamuriDie Vereinigung Anamuri vertritt in vielen Regionen Chiles die Interessen von Kleinbäuerinnen, Saisonarbeiterinnen im Agroexport, Lohnarbeiterinnen und Fischerinnen. Es ist die wohl wichtigste Organisation von Basisfeministinnen in Chile und Mitglied des internationalen Kleinbauernnetzwerks La Vía Campesina. Auf nationaler Ebene organisiert Anamuri eine Kampagne für die Rechte von Lohnarbeiterinnen im Agrarsektor und steht in kritischem Austausch mit der chilenischen Legislative und Exekutive, zudem vertritt sie die Rechte dieser Frauen vor nationalen und internationalen Organismen.

 

Asociación Grupo de Trabajo por los Derechos Colectivos/Mapuexpress

Logo_MapuexpressDie Mitglieder dieses Vereins setzen sich für die Rechte des Mapuche-Volks ein, das in Chile sowohl sozioökonomisch als auch politisch stark marginalisiert ist. Sie organisieren den juristischen und kulturellen Widerstand gegen die Bedrohung der Mapuche durch Kiefern- oder Eukalyptusmonokulturen, Zellulosewerke, Wasserkraftwerke oder Stromtrassen und machen repressive Praktiken seitens der Unternehmen sowie der Regierung publik.

 

ICAL (Instituto de Ciencias Alejandro Lipschutz)

Logo_ICALDas ICAL ist eine 1983 gegründete, der chilenischen kommunistischen Partei (Partido Comunista, PC) nahestehende Organisation, die sich für eine sozialökologische Transformation der chilenischen Gesellschaft einsetzt. Die Inhalte des ICAL reichen von der Geschichte der chilenischen Gewerkschaftsbewegung über nachhaltige lokale Entwicklung und Umwelt bis hin zu Genderfragen. Im Mittelpunkt der Arbeit steht dabei die Kooperation mit Gewerkschaften, zu denen das Institut seit seiner Gründung enge Beziehungen unterhält.

Im Kontext der Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung wird insbesondere auf die Stärkung der Arbeits- und Gewerkschaftsrechte gesetzt. Durch Fortbildungsprogramme für Gewerkschafter_innen sollen sie in ihrer Organisationsfähigkeit und in Strategien zur Konfliktlösung gestärkt werden.

 

OLCA (Observatorio Latinoamericano de conflictos ambientales)

Logo_OLCAOLCA, eine der führenden Umweltorganisationen Chiles, arbeitet vornehmlich in der Beratung lokaler Gemeinden in Fällen von Umweltkonflikten, der Sensibilisierung im Bereich der Umweltrechte sowie der Förderung des Austauschs und der Vernetzung auf nationaler Ebene. Dabei liegt der inhaltliche Fokus von OLCA auf Themen der Umweltgerechtigkeit und Bürgerrechte sowie auf den Auswirkungen von Megaprojekten und weiteren Formen des Extraktivismus. Auch der Erhalt und Zugang zu Wasser sowie die Förderung von alternativen Energien zählen zu den Prioritäten der Organisation. OLCA berät juristisch und unterstützt Prozesse der Mediation, führt zu den genannten Themen Kampagnen durch und erstellt vielseitiges Bildungs- und Informationsmaterial.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung unterstützt OLCA bei der Durchführung von Forschungs- und Weiterbildungsprojekten zu Konflikten in Bergbauregionen sowie der Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten und Alternativen.


Paraguay

BASE-Investigaciones Sociales

Logo_BaseISDas unabhängige sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut BASE-IS beschäftigt sich mit der Analyse der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung Paraguays. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit werden sowohl von BASE-IS als auch von einer Vielzahl anderer paraguayischer Organisationen und Bewegungen im Rahmen der politischen Bildung genutzt, sind anwendungsorientiert und umfassen neben Studien auch didaktisches Material. Schwerpunkte der Arbeit sind Themen der Ernährungssouveränität und ländlichen Entwicklung, Agroindustrie, Menschenrechte, Migration und Jugend. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung fördert Forschungs- und Weiterbildungsprogramme zum Thema politische und ökonomische Entwicklungsalternativen.

 

SERPAJ-PY (Servicio de Paz y Justicia – Paraguay)

Logo_SERPAJSERPAJ-Paraguay ist Teil des internationalen Netzwerkes SERPAJ (Friedens- und Gerechtigkeitsdienst). Die Menschenrechtsorganisation nahm noch während der Militärdiktatur im Jahre 1988 ihre Arbeit auf und analysiert und systematisiert heute Informationen und Daten zur Menschenrechtssituation in Paraguay, berät soziale Organisationen, bietet Weiterbildungen an und vermittelt in Konfliktfällen. SERPAJ-PY widmet sich der zunehmenden Kriminalisierung der sozialen Bewegungen im Land und macht auf die Auswirkungen der öffentlichen Politik auf die marginalisierte Jugend aufmerksam. Mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung werden Menschenrechtsschulungen in militarisierten Regionen angeboten, um so die friedliche Interessenvertretung von Kleinbauernorganisationen zu fördern.

 

Uruguay

CBB (Casa Bertolt Brecht), Uruguay

Logo_CBBDie Casa Bertolt Brecht (CBB) ist ein politisches Kulturzentrum mit Sitz in Montevideo. Es wurde von dem Deutsch-Uruguayer Ernesto Kroch, der als Jude 1938 nach Uruguay ausgewandert ist, bereits 1964 als Kulturinstitut der Freundschaftsgesellschaft Uruguay-DDR gegründet. Die Casa Bertolt Brecht arbeitet im Bereich der politischen Bildung zu den Schwerpunktthemen Menschenrechte, Aufarbeitung der Geschichte, Zugang zu öffentlichen Gütern und Demokratisierung der Gesellschaft und ist seit 2003 Partner der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Im Kontext dieser Zusammenarbeit werden die politischen Partizipationsprozesse in Uruguay kritisch analysiert und mit der Zielsetzung begleitet, die Teilnahme von benachteiligten Bevölkerungsgruppen, Jugendlichen und lokalen Bürgerinitiativen an diesen Prozessen zu fördern. Im Rahmen von Seminaren und Konferenzen erörtert die CBB mit Hilfe der Rosa-Luxemburg-Stiftung das Thema der Strafmündigkeit und erarbeitet Alternativen zur Repression von straffällig gewordenen Jugendlichen.

 

SERPAJ-UY (Servicio Paz y Justicia – Uruguay)

Logo_Serpaj-UYSERPAJ-Uruguay, Teil des internationalen Netzwerkes SERPAJ (Friedens- und Gerechtigkeitsdienst), setzte sich bereits während der bis 1985 regierenden Militärdiktatur für die Verteidigung der Menschenrechte ein. Als renommierteste und traditionsreichste Menschenrechtsorganisation Uruguays scheut sie nicht davor zurück, offen auf die Defizite der seit 2005 amtierenden Linksregierung hinzuweisen. SERPAJ-Uruguay bietet Beratungen und Weiterbildungen im Bereich der Menschenrechte an, zudem hat sich die Organisation durch ihren Beitrag zur Vergangenheitsbewältigung der Militärdiktatur sowie durch ihren jährlichen Bericht über die Menschenrechtssituation in Uruguay einen Namen gemacht. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung unterstützt SERPAJ-UY bei der Publikation dieses Dokuments.

 

WRM (World Rainforest Movement, Uruguay)

Logo_WRMWRM ist ein internationales Netzwerk zum Schutz der Tropenwälder. In Uruguay, wo es seinen Hauptsitz hat, setzt es sich über die Gruppe Guyubira gegen die Expansion von Eukalyptus- und Kiefernmonokulturen ein; ebenso in Brasilien, wo sich zudem die Palmölplantagen ausbreiten. Durch seine Arbeit unterstützt das Netzwerk nicht nur die Rechte der lokalen Völker über ihre Wälder und Grundstücke, sondern wendet sich auch gegen die Merkantilisierung der Natur über so genannte Umweltdienstleistungen.

 

 

Wir weisen darauf hin, dass die Angaben trotz großer Sorgfalt unvollständig oder nicht aktuell sein können.